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Jochen Kowalski – Das Hexenlied und Pierrots wundersame Reise durch das Land der Phantasie

24. März 2019 | 17:00

Zwölf hintersinnige Lieder des Pierrots und die tragische Lebensbeichte des Mönches Medardus.

Der Altist Jochen Kowalski und sein Begleiter am Klavier Andrei Diakov huldigen in ihrem Programm ausschließlich Kompositionen aus der Zeit vor dem 1.Weltkrieg.
Bei Ihrer musikalischen Spurensuche haben sie damals populäre, heute nahezu vergessene Musik für ein zeitgenössisches Publikum mit Sorgfalt und Respekt, ausgewählt.
Entstanden ist ein Programm mit Liedern und Klaviermusiken, dazu ein Melodram aus der Zeit Kaiser Wilhelms des Zweiten. Noch dominiert in dieser Zeit das sogenannte „Herkömmliche“ – doch das Neue schafft sich bereits selbstbewusst und unbeirrbar seine Bahn. Diese spannenden Veränderungen nehmen in diesem Programm klingende Gestalt an.
Mit dem Melodram „Das Hexenlied“ von Max von Schillings (1868-1933) gedenken Kowalski und Albers dem bedeutenden, aber auch umstrittenen- Komponisten, Dirigenten und Intendanten.
In den Jahren 1912/13 – zeitgleich mit Arnold Schönberg – hat der Rechtsanwalt, Komponist und Sänger Max Kowalski (1882-1956) 12 Lieder aus „Pierrot Lunaire“ von Paul Verlaine vertont. Auch dieser Liederzyklus mit fantastisch ironischen Texten und einer ungemein farbigen Tonsprache bedarf einer Wiederentdeckung.
Musikalisch ergänzt werden „Pierrot lunaire“ und „Das Hexenlied“ durch selten gehörte Klavierstücke des kurz vor Ausbruch des 1.Weltkrieges in die USA emigrierten polnischen Pianisten und Komponisten Leopold Godowsky (1870-1938).

Kartentelefon: 030 – 333 40 22

Details

Datum:
24. März 2019
Zeit:
17:00
Veranstaltungkategorie:

Veranstaltungsort

Gotischer Saal
Am Juliusturm 64
Spandau, Berlin 13599 Deutschland
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Weitere Angaben

Eintrittspreise
25,- € / ermäßigt 20,- €