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FORTE KULTUR
Konzert

FORTE KULTUR

Durch das Alte zum Fortschritt

Dauer: 100 min inkl. Pause

Kammermusikalische Begegnungen mit Mitgliedern des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin
Konzert mit Konzerteinführung im Gotischen Saal auf der Zitadelle

Vorab optional ab 18:00 Uhr | Konzerteinführung durch Habakuk Traber | Dauer 35 Minuten

»Besinnen wir uns auf das Alte, es wird ein Fortschritt sein«, schrieb Giuseppe Verdi 1871 in einem Brief. Das »Alte«, immer wieder Aktuelle, repräsentieren Vater Johann Sebastian und Sohn Carl Philipp Emanuel Bach. Ihre Werke haben mit dem mächtigsten Flötisten der europäischen Geschichte zu tun, Friedrich II., König von Preußen. Philipp Emanuels Triosonate von 1745 spielen die Musiker:innen des DSO Berlin auf Barockinstrumenten und in der damals üblichen, tieferen Stimmung, das Werk des Vaters aus dem „Musikalischen Opfer“ mit moderner Oboe und heutiger Stimmung – ein interessanter Vergleich.

Durch das Alte zum Fortschritt inspiriert wurden Ingolf Dahl und Manuel de Falla. Dahl gehörte nach seiner Emigration 1939 in die USA in der klassikorientierten Szene der amerikanischen Westküste zu den originellen, eher leisen Stimmen. Gespielt wird sein Concerto a Tre. De Fallas Kammerkonzert für Cembalo und fünf weiteren Instrumenten ist ein kleines Juwel eines Meisters, dem die Beschäftigung mit dem Alten neue Ideen entlockte.

Programm:
Carl Philipp Emanuel Bach Bach, Sonate C-Dur, Wq 149 für Flöte, Violine und Basso continuo
Ingolf Dahl (1912-1970), Concerto a tre für Klarinette, Violine und Cello

---Pause---

Johann Sebastian Bach, Triosonate BWV 1079 aus dem "Musikalischen Opfer", Flöte, Oboe und Continuo
Manuel de Falla, Cembalokonzert

 

Diese Veranstaltung findet vorbehaltlich der aktuellen Vorgaben des Landes Berlin statt.
Bei Absage werden online gekaufte Karten automatisch erstattet.

15.01.2022 19:00 Uhr

Eintritt: 18,- €
ermäßigt: 15,- €

Zitadelle

Tickets Online
Tickets vor Ort
DSO-Orchester

Gergely Bodoky, Traversflöte/Flöte
Thomas Hecker, Oboe
Stephan Mörth, Klarinette
Eva-Christina Schönweiß, Barockvioline/Violine
Adele Bitter, Barockcello/Violoncello
Mira Lange, Cembalo
Habakuk Traber

Habakuk Traber lebt als Autor und Dramaturg in Berlin. Neben seiner Arbeit für internationale Orchester, Musikfestivals und Musiktheater schreibt er über Musik im Exil, neuere Berliner Musikgeschichte und über Komponisten der Gegenwart.

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